Medienberichte zum Thema ZEFF

Zweckgebundener Energie Fonds Frutigen

Beitrag von TeleBärn

Rebellisch, aber innovativ:
Zwei Frutiger ecken mit Idee für Energiefonds

Zeitungsberichte

Vorbericht Infoabend Frutigländer Teil 1

Was ist eigentlich aus dem Energierichtplan geworden? Und wie lassen sich die darin formulierten Ziele umsetzen? Mit einem Infoanlass wollen zwei Frutiger Antworten liefern – und für ihre Idee eines zweckgebundenen Energiefonds werben. Als Referent ist unter anderen der Gemeinderatspräsident Hans Schmid eingeladen.

Bericht Berner Oberländer/Thuner Tagblatt

Freitag, 11.November 2022

Volldampf für die Energiewende: Urs Peter Künzi und Rudolf Jungen wollen, dass die Konzessionsabgaben der Strombezüger explizit für nachhaltige Energieprojekte genutzt werden. Vorerst setzen sie auf Information.

Veranstaltungsbericht Frutigländer

Freitag, 18. November 2022

Ein Hauch von Aufbruchstimmung: Der Infoanlass von Urs Peter Künzi und Rudolf Jungen stiess auf grosses Interesse: Rund 80 BesucherInnen erfuhren letzten Montag in der Widihalle, was der «Zweckgebundene Energiefonds» (Zeff) bewirken soll und wie weit die Gemeinde punkto Energiewende ist.

Die ZEFF-Initiative ist lanciert

Dienstag, 28. Februar 2023

Im kleinen Kreis wurde am vergangenen Donnerstag im Landhaus Adler über den Start der ZEFF-Initiative informiert (Zweckgebundener Energiefonds Frutigen). Mithilfe des Initiativebogens, der am Dienstag im «Frutiger Anzeiger» erschienen und in alle Haushalte verteilt worden war, wollen die Initianten die 530 nötigen Unterschriften sammeln, damit anschliessend innerhalb eines Jahres an der Gemeindeversammlung darüber abgestimmt werden kann. Obwohl dies kein leichtes Unterfangen werden dürfte, sind Ruedi Jungen und Urs Peter Künzi nach eigenen Angaben zuversichtlich.

In seinem kurzen Einführungsreferat stellte Künzi noch einmal den Sinn und Zweck der ZEFF-Initiative vor. Diese solle bewirken, dass die Energiewende und die dafür notwendigen Massnamen auch in Frutigen umgesetzt werden.

Ruedi Steuri von der Genossenschaft SpiezSolar zeigte in seinem Vortrag auf, wie in Spiez dank der Genossenschaft viele Photovoltaikanlagen auf öffentlichen und privaten Dächern realisiert worden seien. Die wichtigsten Pfeiler dafür seien Information und Beratung von Interessierten. So sei der Solaranteil in Spiez seit 2011 auf mittlerweile über 8 Prozent gestiegen. Bestimmt könne dieses Modell auch im Frutigland funktionieren – eine neu zu gründende «Solargenossenschaft Berner Oberland» würde diesem den nötigen Schub verleihen.

Nächste Generation gefragt

Die anschliessenden Wortbeiträge aus dem Publikum zeigten, dass sich viele Gedanken zur Energieknappheit und über mögliche Lösungsansätze machen und die Initiative unterstützen wollen.

Die beiden Initianten betonten zum Schluss, dass nun die Generationen nach ihnen – erwerbstätige, junge und initiative FrutigerInnen – gefordert seien. Die Auswirkungen des Klimawandels würden insbesondere sie treffen und es sei an ihnen, jetzt aktiv zu werden. Diese Initiative sei aber ein erster Schritt sowie die Chance, auch im Frutigland den nötigen Umschwung einzuleiten.

PRESSEDIENST ZEFF-INITIATIVE

Leserbrief zum Artikel «Material-Engpass bremst Strom-Produktion»

Nichts Konkretes zu erfahren

Es ist eben nicht einfach «die Bauverwaltung», nein, es sind Einzelpersonen in der Verwaltung, die offensichtlich mit den Energieprojekten in der Gemeinde Frutigen komplett überfordert sind. Es sind auch Führungspersonen, die die Projekte im fachtechnischen Bereich und im politischen Umfeld ungenügend begleiten oder die vom Schweizer Volk beschlossene Energiewende und den Ausstieg aus dem AKW-Strom gar nicht richtig umsetzen wollen.

Jetzt werden in der Gemeindemitteilung vom 10. Februar (Jahresziele) wieder 100 m2 Solarpanele angekündigt. Heute ist auf Nachfrage aber über kein einziges Projekt etwas Konkretes zu erfahren – kein Dach, kein Terminplan, keine Firma.

Darum braucht es jetzt einen ZEFF, einen Zweckgebundenen Energiefonds Frutigen, eine Spezialfinanzierung nach Art.86 ff. der kantonalen Gemeindeverordnung. Damit kann eine Spezialkommission aus Frutiger Fachleuten die Einnahmen aus dem BKW-Rappen (zirka 300 000 Franken pro Jahr) für intelligente Projekte planen, überwachen, kontrollieren und sinnvoll für die Gemeinde Frutigen einsetzen.

Ruedi Jungen, Frutigen

Logo ZEFF – Zweckgebundener Energiefonds Frutigen